Arbeitsteilung und Reproduktionshandeln…

… Beharrungstendenzen im Geschlechterverhältnis? Das ist die Frage, mit der sich unsere Referentin Lisa Kellermann im Rahmen ihres Vortrages am kommenden Dienstag, den 7. Juni, beschäftigen wird: Währenddessen egalitäre Einstellungen bezĂĽglich der Geschlechterrollen gesellschaftlich auf dem Vormarsch sind, “hinken” die sozialen Praktiken der familiären Arbeitsteilung den “modernen” Geschlechterbildern weit hinterher. Im Gegenteil scheint sich die Doppelbelastung der Frauen tendenziell noch zu erhöhen, gerade wenn (hoch)qualifizierte – Frauen dem Druck ausgesetzt sind, den VerfĂĽgbarkeits- und FlexibilitätsansprĂĽchen der Arbeitswelt zu entsprechen. Im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen steht Frauen hierfĂĽr zumeist keine Konstellation zur VerfĂĽgung, dass ihnen etwa ein_e Partner_in den RĂĽcken fĂĽr berufliches Engagement „freihält“. Ohne dieses GefĂĽge jedoch scheint eine berufliche Etablierung weiterhin kaum möglich zu sein. Wie die Chancen stehen, dass die skizzierten Veränderungen dennoch zu Verschiebungen hin zu mehr Gleichberechtigung im Geschlechterverhältnis fĂĽhren und die “Krise des Reproduktionsmodells” eine Vorhersage bleibt, will dieser Vortrag nachgehen.

Los geht es wie immer um 18.00 Uhr c.t. im Raum A310, Im Moore 21.

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